04 Mai

Langsames Diesseits. 4 Monologe

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Der Film setzt im heutigen Alltag von vier Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager an. Ihre Monologe – über das Überleben, das Nach-Hause-Kommen, ihr Schaffen und ihre Arbeit, über ihre Familien – bilden den Rahmen dieser Dokumentation. Durch das Erzählen zu Hause und in ihren Städten finden sie in aller Nachdrücklichkeit die Worte zu ihren Geschichten: Raymond Renaud während des Bestellens seines wundervollen Gartens im ländlichen Frankreich, Ivan Ivanji beim Romane schreiben im Belgrader Plattenbau, Zahava Stessel, während sie in New York Subway fährt, Aleksandr Bytschok beim Familienessen in Kiev. Trotz ihres hohen Alters legen alle vier nach wie vor Zeugnis ab, gehen in Schulen, schreiben Bücher, geben öffentliche Interviews. Sie bestreiten und meistern ihren Alltag. Das unkommentierte Erzählen dieser vier beeindruckenden Menschen und die ruhigen Bilder und Szenen des Filmes lassen das Nachdenken nicht nur zu, sondern fordern es ein.

Livegespräch im Anschluss mit Ivan Ivanji, Siegfried Ressel und Volkhard Knigge.

Deutschland 2020 | 120‘ | OmU (Französisch/Deutsch/Englisch/Russisch mit deutschen UT) | Regie: Siegfried Ressel, Hannes Richter

19:00 Uhr

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